Zwei Werke Willi Kempers ziehen ins Museum Ostwall im Dortmunder U

Dortmund (idr). Der Künstler Willi Kemper überlässt dem Museum Ostwall im Dortmunder U zwei seiner zeitkritischen Bilder. Das Werk "Neue Heimat" dokumentiert graue Plattenbau-Tristesse und ist eine Reaktion des Künstlers auf den Wohnungsbau Clarenberg in Dortmund-Hörde. Das zweite Bild zeigt den schmucklosen Vorraum des Dortmunder Arbeitsamts und spielt auf die Arbeitslosigkeit an.

 

Willi Kemper war in den 1970ern politisch und künstlerisch aktiv in der Künstlerbewegung "Dortmunder Sezession". Die Werke seiner radikal realistischen Phase zeigen seine Auseinandersetzung mit den Themen dieser Zeit. Einige sind schon Teil der Dortmunder Sammlung. und waren in der Sammlungspräsentation zu sehen. Heute lebt und arbeitet der 79-Jährige in Bielefeld. Die Bilder werden am Dienstag, 12. Dezember, offiziell übergeben.

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